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Das Partnerhoroskop dient dem Vergleich zweier Horoskope. Damit untersucht man, in welcher Beziehung zwei Menschen zueinander stehen, welche Hürden sie gemeinsam zu überwinden haben, und in welchen Bereichen sie harmonieren.
Es gibt verschiedene Arten des Partnerhoroskops:
1. Die Synastrie: Bei der Synastrie werden beide Geburtshoroskope übereinander gelegt. Man untersucht, ob sich aus beiden Horoskop-Planeten Aspekte bilden, die dann Spannungen und Harmonien anzeigen.
2. Das Composit: Das Composit ist ein neues Horoskop, das aus zwei anderen berechnet wird. Dabei werden die Planetenwerte und der Ascendent beider Horoskope jeweils addiert und durch 2 geteilt. Dies ergibt dann den neuen Planetenwert im Composit-Horoskop. Das Composit ist ein rein fiktives Horoskop, das in aller Regel am Himmel nicht erscheint.
3. Das Combine: Das Combine wird auch »Horoskop der Zeitmitte« genannt. Hierbei wird die zeitliche Mitte zweier Geburtshoroskope ermittelt, ebenso auch die örtliche Mitte. Aus diesen Mitteldaten wird ein neues Partnerhoroskop errechnet.
4. Partnerhoroskop nach W. Döbereiner: Wolfgang Döbereiner (Münchner Rhythmenlehre) nimmt zwei Geburtshoroskope und legt die Ascendenten aufeinander. Er untersucht, ob sich Planeten beider Horoskope in den selben Häusern befinden, und zieht dies zur Betrachtung von Partnerschaften heran.
siehe auch unter:
Composit
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Mit "Personare" wird eine astrologische Methode bezeichent, die von Peter Orban und Ingrid Zinnel entwickelt wurde.
Technisch wird ein "Personar" so berechnet, daß man ein Horoskop erstellt, an dem die Sonne erstmals den exakten Radixstand eines Planeten erreicht.
Beispiel: In einem Radix steht der Mars auf 14°12'35'' im Zeichen Zwillinge. Man errechnet nun ein Horoskop, an dem die Sonne erstmals vom Zeitpunkt der Geburt aus gerechnet exakt diesen Stand erreicht. Dieses neue Horoskop veranschaulicht nun die "Person Mars" im Grundhoroskop.
Link ins Internet:
Symbolon
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Am 9. Januar 1992 wurde der Kleinplanet "1992 AD" entdeckt, dem man später den Namen Pholus gab. Bei einer Umlaufszeit von 92 Jahren kreuzt er die Saturnbahn nach innen und überschreitet bei Sonnenferne sogar die Neptunbahn nach außen. Den Astronomen wirft er einige Rätsel auf, denn er ist weder den Asteroiden, noch den Kometen eindeutig zuzuordnen. Auch die Mythologie um Pholus ist rätselhaft: Als einziger gutmütiger und zivilisierter Kentaur neben Chiron, nimmt sein Leben ein merkwürdig abruptes Ende. Nach dem wilden Kentaurenkampf, in dem Herakles die meisten Kentauren mit seinen Giftpfeilen tötete und versehentlich auch Chiron unheilbar verwundete, zieht Pholus aus Faszination einen Pfeil aus einer Kentaurenleiche. Der Pfeil entgleitet ihm und tötet ihn unverzüglich.
Link ins Internet:
Centaur Research Projekt Bücher zum Thema:
Pholus - Wandler zwischen Saturn und Neptun - Robert von Heeren, Dieter Koch
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Lateinische Bezeichnung für das Tierkreiszeichen Fische.
siehe auch unter:
Fische
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Placidus de Titis (1590 - 1668) war ein italienischer Mönch, der das sog. Placidus-Häusersystem entwickelte.
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Das Wort "Planet" kommt aus dem griechischen und bedeutet "Wanderer". Die Planeten unterscheiden sich dadurch von den Fixsternen, die an einem festen Ort am Himmel stehen, während die Planeten ihre Bahn zwischen den Fixsternen ziehen. Planeten sind also die beweglichen Elemente am Himmel, und wurden wohl auch deshalb zu den grundlegenden Elementen der Astrologie. Sie geben ein Abbild des Fortschreitens im Horoskop wieder.
Bis zur Erfindung des Teleskopes waren nur die sieben klassischen Planeten bekannt. Diese sind: Sonne und Mond (diese sind zwar keine Planeten - die Sonne ist ein Fixstern, der Mond ein Erdtrabant - bewegen sich aber aus geozentrischer Sicht, also von der Erde aus betrachtet, um uns herum). Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn.
In neuerer Zeit wurden weitere Planeten entdeckt, und in die astrologische Deutung mit einbezogen. Auch unter den neueren Planeten tummeln sich ein paar Kleinplaneten oder Asteroiden. Cheiron z.B. wird als Kleinplanet oder Asteroid klassifiziert. Die wichtigsten der neuentdeckten Planeten aber sind: Uranus, Neptun und Pluto.
Cheiron, Nessus und Pholus (Kentauren) zählen zu den jüngsten Entdeckungen, ihre Deutung steckt noch in den Anfängen.
In der ersten Hälfte des 20. Jh. fand Vesta ihren Weg in die astrologische Deutung. Da sie aber nicht weiter beachtet wurde, verschwand sie nach kurzer Zeit wieder aus dem Blickfeld der Astrologen. Dabei wäre Vesta wohl interessanter als z.B. die Kentauren, da sie ein Teil der Bruchstücke eines vermuteten Planeten zwischen der Bahn von Mars und Jupiter ist.
Bücher zum Thema:
Das Astrologie Buch - Michael Roscher Chiron - Zane Stein Chiron - Heiler und Botschafter des Kosmos - Melanie Reinhart Pholus - Robert von Heeren
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Planet:Sonne Zahl:6 Wochentag:Sonntag Metall:Gold Farbe:Gold, Gelb Edelstein:Sonnenstein (nicht zu verwechseln mit Goldfluß), Topas, Heliotrop Duft:Olibanum, Zimt, Weihrauch, herrliche Düfte Pflanze:Weinrebe, Akazie, Lorbeer Kabbala:Tiphereth
Mond Planet:Mond Zahl:9 Wochentag:Montag Metall:Silber Farbe:Weiß, Silber Edelstein:Mondstein, Perle, Kristall, Quarz Duft:Ginseng, Jasmin, alle süßen, jungfräulichen Düfte Pflanze:Damiana, Mandragora, Mandel, Alraune Kabbala:Jesod Eigenschaften:Gefühlsleben, Medialität, Passivität, Träume, körperliche und seelische Automatismen, Hellsicht, die Körpersäfte, Sinnlichkeit und Fruchtbarkeit, das Weibliche
Mars Planet:Mars Zahl:5 Wochentag:Dienstag Metall:Eisen Farbe:Rot Edelstein:Rubin Duft:Drachenblut, Pfeffer, Tabak, heiße, stechende Düfte Pflanze:Eiche, Brennessel, Brechnuß Kabbala:Geburah Eigenschaften:Mut, Lebenskraft, Kampfeswille und Aggression, Lust und Energie Sonne - Selbstbewußtsein, Stolz, Kraft, Beliebtheit, Herrschaft, Königtum, Glanz, Herzensbewußtsein, Ego, das Männliche
Merkur Planet: Merkur Zahl: 8 Wochentag: Mittwoch Metall: Messing, Quecksilber Farbe: Orange, Gelb Edelstein: Achat, (Feuer-) Opal Duft: Storax, Mastix, flüchtige, luftige Düfte Pflanze: Moly, Salbei, Peyote Kabbala: Hod Eigenschaften: Kommunikation, Intellekt, Sprache, Schrift, Handel, Magie, Wissenschaft und Vernunft
Jupiter Planet: Jupiter Zahl: 4 Wochentag: Donnerstag Metall: Zinn Farbe: Blau, Königsblau Edelstein: Amethyst, Saphir Duft: Zinnkraut, Safran, Zeder, großzügige Düfte Pflanze: Olive, Schamrock (Kl. Goldklee) Kabbala: Chesed Eigenschaften: Glück, Wohlstand, Geld, Zufriedenheit, Expansion, Gutmütigkeit, Gnade, Religion, Hilfe
Venus Planet: Venus Zahl: 7 Wochentag: Freitag Metall: Kupfer Farbe: Grün Edelstein: Smaragd, Türkis Duft: Benzoe, Rose, Myrthe, alle sanften, lüsternen Düfte Pflanze: Rose, Myrthe, Klee Kabbala: Netzach Eigenschaften: Liebe, Kunst, Schönheit, Harmonie, Musik, Ästhetik, das Drüsensystem, die Sexualorgane
Saturn Planet: Saturn Zahl: 3 Wochentag: Samstag Metall: Blei Farbe: Schwarz, Braun Edelstein: Onyx, Saphir Duft: Myrrhe, Asant, Skammonia, Zibet, Indigo, üble Düfte Pflanze: Eibe, Mohnblume, Zypresse, Nachtschattengewächse Kabbala: Binah Eigenschaften: Hohe Oktave: Konzentration, Innenschau, Vertiefung, Ruhe, Zurückgezogenheit; Untere Oktave: Hemmung, Verhärtung, Einsamkeit, Grausamkeit
Erde Planet: Erde Zahl: 10 Metall: Stein, Glimmer Edelstein: Bergkristall Duft: Kretischer Diptam Pflanze: Lilie, Efeu Kabbala: Malkuth Eigenschaften: Festigkeit, das Große Ying, Ordnung, Sicherheit, Schutz, Beruhigung, Starrsein, Dunkelheit, Keimung, Magna Mater
Uranus Planet: Uranus Farbe: Hellgrün Pflanze: Akelei, Immergrün, Natternkopf, Wahrsagesalbei Eigenschaften: Moderne Kommunikation, Technologie, alle Gedankensysteme und Dogmen, Innovation aber auch Kontrolle, Hierachie, plötzliche Ereignisse, Industrialisierung, Geheimwissenschaften und die Astrologie
Neptun Planet: Neptun Farbe: Hellblau Pflanze: Schlafmohn, Bilsenkraut, Teichrose Eigenschaften: Auflösung, Nächstenliebe, Sensitive und Hellseher, das Unklare und Nebelhafte, das Unterbewußtsein, Magnetismus, Nachttiere
Pluto Planet: Pluto Farbe: Schwarz und Weiß Pflanze: Lebensbaum, Zypresse, Eibe, Bilsenkraut Eigenschaften: Vielgestaltigkeit, Umwandlung, Masken, Bizarres, Loslösung und Abgetrenntheit, psychische Macht, Psychometrie, kosmisches Bewußtsein
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Astrologische Eigenschaften des Transneptuners Poseidon nach Alfred Witte: Geist, Idee, geistige Kräfte, Geistesregungen, Erkenntnis, Lichtträger, Erleuchtung, Fluten, Weisheit, Wahrheit.
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Mit Präzession wird das langsame Vorrücken des Fixsternhimmels durch die Bewegung der Erdachse bezeichnet. Dadurch wandern die Sternbilder, die den Tierkreiszeichen die Namen gaben, alle 72 Jahre um 1 Grad weiter. Demzufolge ist der Sternenhimmel nach 2160 Jahren um die Länge eines Sternzeichens (30°) vorgerückt, womit die Astrologie den Anbruch eines neuen Zeitalters, eines neuen Weltenmonats verbindet. Nach Ablauf eines »Platonischen Jahrs« - das sind etwa 25850 Jahre - ist der Fixsternhimmel wieder soweit vorgerückt, daß Sternzeichen und Sternbilder »hintereinander« stehen.
In dieser langsamen Verschiebung liegt eines der Hauptargumente der Gegner der Astrologie, die gern darauf hinweisen, daß heutige Astrologen Planeten noch immer in Sternbildern vermuten, in denen sie nachweislich schon seit Jahrhunderten nicht mehr stehen. Diesem Argument liegt aber ein wesentlicher Irrtum zugrunde. Die Astrologie befaßt sich nicht mit Sternbildern sondern mit den 12 gleich großen Streckenabschnitten auf der Sonnenumlaufbahn, die man Tierkreiszeichen nennt, die als solche aber nicht zu sehen sind. Die am Fixsternhimmel sichtbaren Sternbilder dienten vor Jahrtausenden nur als Namensgeber für die Streckenabschnitte, hinter denen sie damals standen. Daher hat die Präzession für die Erstellung und Deutung von Horoskopen keine Bedeutung.
Link ins Internet:
Über den Irrtun mit dem Wassermann-Zeitalter
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Claudius Ptolemäus lebte ca. um 100 bis 178 nach Christus. Er war Astronom, Geograph, Kartograph und Astrologe. Er lebte in der griechischen Kolonie Alexandria in Ägypten, wo er alles damals verfügbare Wissen über die Sterne aus babylonischen, griechischen und ägyptischen Schriften zusammen trug.
Neben anderem schuf er das nach ihm benannte Ptolemäische Weltbild mit der Erde als festem Mittelpunkt, die von den Planeten und der Sonne auf mathematisch vollkommenen Bahnen umkreist wird. Es war bis ins 17. Jh. anerkannt und wurde dann erst langsam vom Kopernikanischen Weltbild abgelöst. Wenn die Erde sich drehte, "würde den Vögeln die Sitzstange weggerissen" bemerkte er.
Er sammelte seine Erkenntnisse in vier Büchern, den Tetrabiblos, die seit jener Zeit als Standardwerk in der Astrologie gelten. Das "Tetrabiblos" (Vierbuch) ist vermutlich das einflussreichste Buch in der Geschichte der Astrologie. Von den Zeitgenossen über die Araber bis in die Renaissance war es Grundlage der Astrologie: Oft gelesen, übersetzt und abgeschrieben.
Ohne die Hilfe eines Fernrohrs katalogisierte er 1028 verschiedene Sterne (verglichen mit den rund 840 in Hipparchus' älterem Verzeichnis). Sein "Almagest" genanntes astronomisches Hauptwerk war bis ins Mittelalter Grundlage der Astronomie - die damals allerdings noch gar keine eigenständige Wissenschaft war, sondern lediglich eine "Magd der Astrologie".
Bücher zum Thema:
Tetrabiblos - Claudius Ptolemäus
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